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Effizienter Streuen im Winterdienst

Erfahren Sie wie die richtige Streumenge definiert wird, wie oft gestreut werden muss und wie Winterdienst-Dokumentation die Effizienz steigert.

Was muss man bei Streumengen beachten?

Bei Winterdiensteinsätzen ist es äußerst wichtig, dass die Streumengen der jeweiligen Situation angepasst werden. Mit der Hilfe von neuen Techniken ist es heutzutage möglich, effizienter zu streuen. Es gibt drei Faktoren, die man beachten muss, um den Salzanteil den jeweiligen Umständen anzupassen:

  1. Die Niederschlagsmenge
  2. Die Temperatur (vor allem der Fahrbahn)
  3. Die Verkehrsmenge

Wie wählt man die richtige Streumenge aus?

Der entscheidende Faktor ist, dass die verwendete Streumenge an die Situation angepasst ist. Es soll nur die Menge an Salz ausgestreut werden, die auch tatsächlich gebraucht wird. Auf diese Weise werden die Umwelt und das Budget der Gemeinde geschont. Der Soleanteil kann bei Winterdienst-Einsätzen heutzutage von 30% bis 100% betragen. Eine reine Solestreuung ist aber in vielen Bereichen auch schon ausreichend, wie bei Reifglätte oder bei präventivem Streuen. Streufahrzeuge ermöglichen heute eine Streuung mit flexibler Auswahl des Trockensalz- und Soleanteils.

Wie oft muss gestreut werden?

Für einen effizienten Winterdienst sind fest zugeteilte Routen, die befahren werden müssen, unerlässlich. Schon vor den ersten Niederschlägen sollten diese festgelegt werden, damit die Einsatzleitung auch auf Ausfälle gut reagieren kann. Wie lange ein Fahrer maximal unterwegs sein darf, bevor er von Neuem anfangen muss, ist in Österreich einheitlich vorgeschrieben. Die maximale Umlaufzeit ist von der jährlich durchschnittlichen täglichen Verkehrsstärke (JDTV) der Straßen abhängig. Autobahnen und Schnellstraßen müssen in 3 Stunden befahren werden und Landesstraßen mit einer JDTV von 5.000 Kfz in maximal 5 Stunden. Landesstraßen mit einer JDTV von weniger als 1.000 Kfz haben keine festgelegte Mindestumlaufzeit.

Wie lassen sich Winterdiensteinsätze am besten Dokumentieren?

Für effizienten Winterdienst ist eine genaue Dokumentation unentbehrlich, die Aufzeichnungen sollen für die einzelnen Einsätze festhalten:

  • Wann verständigt wurde
  • Wann ausgefahren wurde
  • Welche Strecke befahren wurde
  • Was gemacht wurde (Räumen, Streuen oder beides)
  • Welche Menge an Streumittel verbraucht wurde
  • Wie lange das Einsatzfahrzeug unterwegs war

Darüber werden oft noch immer händisch Listen und ein Fahrtenbuch geführt, was aber sehr aufwendig ist und viel Zeit in Anspruch nimmt. Das System zur Erfassung von bauhofmanager bietet eine digitale Lösung und eine automatische Protokollierung. Die GPS Fleet Software ermöglicht eine elektronische Aufzeichnung von Einsatzzeiten, Streudaten-Erfassung, Touren-Planung und vieles mehr. Die Telematik-Software in Kombination mit professionellen GPS-Ortungsgeräten vereinfacht den Aufwand und erspart dem Nutzer Zeit und Geld.  

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